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ZOLAR GmbH i.I.– Solarhersteller aus Berlin

Zuletzt aktualisiert: 05. Juni 2026
Lesedauer: 13 Minuten
© Zolar GmbH

Zolar ist ein Berliner Solarunternehmen, 2016 von Alex Melzer und Gregor Loukidis gegründet, das mit einer innovativen Online-Plattform für PV-Anlagen zum Marktführer im Residential-Bereich aufstieg. Über 300 Mitarbeiter entwickeln schlüsselfertige Lösungen – von Bedachungsanalyse über Konfiguration, Finanzierung (Kauf, Leasing, Miete) bis Installation durch mehr als 1.000 regionale Partner deutschlandweit sowie in Belgien und den Niederlanden. Kern ist der webbasierte Konfigurator mit Festpreisgarantie, der Solarplanung für Privatkunden vereinfacht. Das Portfolio umfasst Komplettanlagen (5 bis 15 kWp), Balkonkraftwerke, Speicherlösungen, Wallboxen und Energiemanagementsysteme. Zolar bietet außerdem zolar Studio als Installateur-Ausbildungszentrum, eine smarte App für Verbrauchsoptimierung und B2B-Softwaretools (Planung, Angebotserstellung). Finanzstärke zeigte sich in 129 Mio. Euro gesammeltem Kapital: Series A (4 Mio. Euro, 2017), Series B (25 Mio. Euro, 2020), Series C (100 Mio. Euro, 2022). Seit 2024 fokussierte Zolar nach B2C-Reduktion auf B2B-Services mit Easypay-Finanzierung. Die Nachhaltigkeitsbilanz liegt bei beeindruckenden 52.000 Tonnen eingespanntem CO₂, 125 Mio. kWh Ökostrom und einer Zertifizierung für Klimaneutralität. Zolar positionierte sich als „digitaler Handwerksbetrieb“, der Handwerker mit Software und Kapital für die Energiewende ausstattet. Trotz Marktschwankungen blieb das Unternehmen Testsieger (Handelsblatt, Focus Money). Am 1. August 2025 wurde allerdings das Insolvenzverfahren der Zolar GmbH in Eigenverwaltung eröffnet. Zum Sachwalter wurde Dr. Philipp Grauer bestellt. Aufgrund des Insolvenzverfahrens war Zolar gezwungen, den Betrieb mit Endkunden zum 1. August 2025 dauerhaft einzustellen. Diese Entscheidung betraf alle Kunden mit einer PV-Anlage von Zolar, der dafür geltenden Gewährleistung sowie geschlossenen Service-Verträgen, dem „Rund-um-Schutz-Paket. Aus den genannten Gründen kann Zolar daher keinen Kundensupport mehr leisten und auch keine Anfragen mehr beantworten. Trotz des Insolvenzverfahrens der ZOLAR GmbH werden die Mietverträge der Kunden mit der zolar Wow I GmbH fortgeführt. Der laufende Service für die gemieteten Solaranlagen wird künftig direkt von der zolar Wow I GmbH bereitgestellt, während die bestehenden Verträge und Bankmandate unverändert bleiben. Gewährleistungsansprüche gegenüber der Zolar GmbH sind durch die Insolvenz nicht mehr durchsetzbar.

Das Zolar Studio: Exzellenz in Solarqualität

Das Zolar Studio bildete das einzigartige Herz von Zolars Erfolg und hob das Unternehmen klar von Mitbewerbern ab. Dieses moderne Kompetenzzentrum in Berlin schulte über 1.000 sorgfältig ausgewählte Installationspartner bundesweit zu höchsten Standards in Montagetechnik, Sicherheit und digitaler Planung. Während andere Anbieter mit variabler Handwerksqualität kämpfen, lieferte Zolar durch standardisierte Programme fehlerfreie, langlebige Photovoltaiksysteme pünktlich und mit einheitlicher Präzision. Hier verschmolzen Theorie und Praxis nahtlos. Fachkräfte trainierten an echten Übungsanlagen die perfekte Integration von Solarmodulen, Speichern und Wallboxen, perfekt abgestimmt auf Zolars revolutionären Online-Konfigurator. Dieser ermöglichte Kunden eine intuitive Planung mit Festpreisgarantie, während das Studio sicherstellte, dass die Umsetzung vor Ort makellos war. Die Hybridkraft aus digitaler Effizienz und lokalem Know-how schaffte Vertrauen und übertraf reine Online-Plattformen wie traditionelle Installateure. Seit der strategischen B2B-Wende 2024 rüstete das Studio Partner mit innovativen Tools aus, bot Planungssoftware und flexible Easypay-Finanzierung, um die Energiewende großflächig voranzutreiben. Das zeigte sich in Topbewertungen und Systemen, die Jahrzehnte halten. Zolar schuf ein geschlossenes Ökosystem, in dem Qualität, Skalierbarkeit und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen.



Zolar GmbH i.I.: Historie

Zolar, ein Berliner Solar-Startup, wurde im Februar 2016 von Alex Melzer und Gregor Loukidis gegründet, deren Vision auf einer 2.600 Kilometer langen Fahrradtour durch Südamerika 2015 entstand – vorbei an schmelzenden Gletschern und ausgetrockneten Flüssen, die den menschengemachten Klimawandel greifbar machten. Melzer hatte fast 10 Jahren Erfahrung in der PV-Branche und er und sein Freund stellten die entscheidende Frage: „Warum kann man alles online kaufen außer einer Solaranlage?“ Schon im November 2016 folgte der Launch des revolutionären Online-Konfigurators, der es Privatkunden ermöglichte, maßgeschneiderte Solaranlagen transparent und ohne Fachwissen von zu Hause aus zu planen und zu bestellen, inklusive Festpreisgarantie und Unterstützung durch persönliche Berater. Diese digitale Plattform revolutionierte den Markt, indem sie bürokratische Hürden abbaute und schlüsselfertige Lösungen mit regionalen Installateuren kombinierte, was Zolar schnell zu einem Pionier im Residential-Solar-Segment machte. Bereits im Oktober 2016 sicherte sich das Unternehmen eine erste Seed-Finanzierung, gefolgt von einem Corporate-Funding im März 2017 und einer erfolgreichen Series-A-Runde im November 2017 über 4 Millionen Euro von Investoren wie Sunstone Capital, Statkraft Ventures, Partech Ventures und Tim Schumacher, einem der wichtigsten Software- und Climate-Tech-Investoren in Deutschland, die den Ausbau des Portfolios und die Skalierung finanzierten. 2018 startete das Zolar Project Center, eine Partnerplattform, die deutschlandweit Elektromeister und Solarteure mit Projekten vernetzte und die regionale Abdeckung mit kurzen Anfahrtswegen optimierte. Das Wachstum explodierte. 2020 schloss Zolar trotz Covid-19-Herausforderungen eine erweiterte Series-B-Runde über insgesamt 25 Millionen Euro ab, was eine Umsatzverdopplung ermöglichte und die internationale Expansion vorbereitete. 2021 wuchs das Team auf über 200 Mitarbeiter an, mit Plänen für über 100 Millionen Euro Umsatz und im Juli startete das Mietmodell für Solaranlagen, um den Einstieg zu erleichtern. Der Höhepunkt kam 2022 mit einer massiven Series-C-Finanzierung über 100 Millionen Euro unter Führung von Energy Impact Partners (EIP) und GIC, was Zolar zu einem Unicorn-Kandidaten machte und Investitionen in ein eigenes Trainingszentrum (zolar Studio), eine Energy-Management-App und die Versorgung von Millionen Haushalten bis 2030 ermöglichte. 2023 boomte die Nachfrage zehnfach durch steigende Energiepreise, mit vervierfachten Anfragen auf der Plattform. Doch 2024 markierte eine dramatische Wende. Aufgrund von Marktsättigung, hohem Preisdruck und Fragmentierung im deutschen Solarmarkt stieg Zolar im September aus dem B2C-Geschäft aus, entließ über die Hälfte der ca. 350 Mitarbeiter (rund 200 Stellen fielen weg) und fokussierte sich auf B2B-Dienste wie Software-Tools für Planung, Installation und Finanzierungslösungen (z. B. zolar Easypay mit 100 Millionen Euro von BNP Paribas im April 2024) für Handwerksbetriebe. Bestehende Kundenprojekte wurden wie geplant abgeschlossen und CEO Alex Melzer hat bereits 2023 den Posten an Jamie Heywood übergeben. Trotz Rückschlägen – inklusive Berichten über finanzielle Engpässe bis 2025 – bleibt Zolar klimaneutral zertifiziert, hat über 52.000 Tonnen CO₂ eingespart und 125 Millionen kWh sauberen Strom produziert, mit Fokus auf eine lebenswerte Erde durch dezentrale Erneuerbare. Am 1. August 2025 wurde das Insolvenzverfahren der ZOLAR GmbH („Zolar“) in Eigenverwaltung eröffnet. Zum Sachwalter wurde Dr. Philipp Grauer bestellt. Aufgrund des Insolvenzverfahrens ist Zolar gezwungen, den Betrieb mit Endkunden zum 1. August 2025 dauerhaft einzustellen.

  • 2015: Gründerreise Südamerika, Ideenfindung
  • 2016: Februar: Gründung und Online-Konfigurator Launch
  • 2017: Seed-Finanzierung, Corporate-Funding und Series A (4 Mio. Euro)
  • 2018: Start zolar Project Center (Partnernetzwerk)
  • 2020: Series B erweitert (25 Mio. Euro), Umsatzverdopplung trotz Covid
  • 2021: Team mehr als 200 Mitarbeiter, Mietmodell-Start, Umsatz mehr als 100 Mio. Euro geplant
  • 2022: Series C (100 Mio. Euro), zolar Studio, App, Unicorn-Potenzial
  • 2023: deutlich mehr Anfragen durch Energiekrise, CEO-Wechsel (Heywood)
  • 2024: B2C-Ausstieg, über 50 Prozent Stellenabbau, Fokus auf B2B-Software; Easypay (100 Mio. Euro BNP); mehr als 52.000 Tonnen CO₂ gespart
  • 2025: finanzielle Engpässe, positioniert sich als klimaneutraler digitaler Handwerksbetrieb
  • 2025: Insolvenzanmeldung
  • Ende 2025: Einstellung des Kundenbetriebs


Zolar GmbH i.I. in Zahlen und Fakten

UnternehmenssitzZOLAR GmbH i.I., Oranienstraße 185, 10999 Berlin
Gründung2016
GeschäftsführerTorben Schwellnus
Anzahl Mitarbeiterehemals über 300
Erhältlicheuropaweit
ProdukteZolar bot Komplett-PV-Anlagen (5 bis 15 kWp), Balkonkraftwerke, Speicher, Wallboxen und Energiemanagementsysteme. Der Online-Konfigurator plante schlüsselfertig mit Festpreis. Kauf, Leasing oder Miete, Installation durch mehr als 1.000 regionale Partner; heute Abwicklung nach Insolvenzverfahren.
BesonderheitenPionier des webbasierten Solar-Konfigurators, 129 Mio. Euro Finanzierung, B2B-Softwaretools, zolar Studio-Ausbildung, klimaneutral. Nach 2024-Pivot „digitaler Handwerksbetrieb“ mit 52.000 t CO₂-Einsparung und Top-Bewertungen.
Internetseitehttps://www.zolar.de/

Welche Systeme hatte Zolar GmbH i.I. im Programm?

Am 1. August 2025 wurde das Insolvenzverfahren der ZOLAR GmbH („Zolar“) in Eigenverwaltung eröffnet. Aufgrund des Insolvenzverfahrens ist Zolar gezwungen, den Betrieb mit Endkunden zum 1. August 2025 dauerhaft einzustellen. Die genannten Produkte sind nicht mehr bei dem Hersteller erwerbbar. Die Zolar GmbH kann aufgrund des eröffneten Insolvenzverfahrens bestehende Serviceverträge nicht mehr erfüllen. Als freiwillige Alternative wurde „Otovo Care“ identifiziert, um eine weiterhin durchgehende Betreuung zu ermöglichen. Für Zahlungen an Zolar nach dem 30. Juni 2025 wird ein Formular zur Anmeldung von Rückzahlungsforderungen in die Insolvenztabelle bereitgestellt. Weitere Forderungen gegenüber Zolar können gemäß den Hinweisen zur Geltendmachung von Ansprüchen angemeldet werden. Die von Zolar entwickelte Compass App wurde zum 1. April 2025 eingestellt. Hersteller-Apps wie iSolarCloud, SMA Sunny Portal oder Fronius Solarweb sind davon nicht betroffen und stehen weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung.

Zolar bot ein umfassendes Portfolio an Photovoltaiksystemen und ergänzenden Komponenten, das individuell auf die Bedürfnisse von Privatkunden und Gewerbetreibenden abgestimmt ist. Das zentrale Element bildete der webbasierte Online-Konfigurator, mit dem Nutzer in wenigen Minuten ihre maßgeschneiderte Solaranlage planen konnten. Er umfasste eine Dachanalyse, Leistungsanpassung und eine transparente Kostenübersicht mit Festpreisgarantie. Alle Lösungen wurden schlüsselfertig ausgeführt. Zolar koordinierte die gesamte Abwicklung von der Planung über Lieferung und Installation durch ein Netzwerk von über 1.000 zertifizierten regionalen Partnern bis hin zur Wartung. Die Komponenten stammten markenunabhängig von führenden Herstellern, um höchste Effizienz, Langlebigkeit und Autarkie zu erreichen. Die Kernkomponente stellten die Photovoltaik-Module dar. Hier gab es Standardmodule für kostengünstige Einstiegslösungen sowie Designmodule mit Glas-Glas-Technologie für besonders ästhetische und witterungsbeständige Integration ins Dachdesign. Die Leistung reichte von kleinen Anlagen ab 4 Kilowatt-Peak für Einsteiger bis zu Großsystemen mit 15 Kilowatt-Peak oder mehr. Zu den bevorzugten Herstellern zählten Qcells, JA Solar und Trina. Jede Konfiguration berücksichtigte Dachneigung, Ausrichtung, Schattenverhältnisse und lokalen Ertrag, um den Hausverbrauch optimal zu decken. Die Module erzeugten Strom für Eigenverbrauch, Netzeinspeisung oder Speicherung.

Für maximale Unabhängigkeit vom Stromnetz integrierte Zolar moderne Stromspeicherlösungen. Dazu gehörten Lithium-Ionen-Akkus von BYD, Huawei oder Sonnen mit Kapazitäten ab 5 Kilowattstunden für Standardhaushalte bis hin zu 20 Kilowattstunden für größere Familien mit Elektroautos. Diese Systeme speichern PV-Strom tagsüber und geben ihn bei Bedarf nachts oder bei Spitzenverbrauch frei. Dadurch steigt die Autarkiequote auf bis zu 70 Prozent. Intelligente Energiemanagementsysteme regeln den Verbrauch automatisch. Sie priorisieren Geräte wie Waschmaschinen oder Wallboxen bei Überschussstrom. Hybrid-Inverter verbinden Speicher nahtlos mit der PV-Anlage. Wallboxen rundeten das Angebot für E-Mobilität ab. Zolar empfahl Modelle von Huawei, SMA oder Fronius mit Ladeleistungen zwischen 11 und 22 Kilowatt. Diese sind dynamisch auf PV-Überschuss abgestimmt und per App steuerbar. Sie ermöglichen günstiges grünes Laden und unterstützen bidirektionales Laden für Vehicle-to-Home-Funktionen. Die Installation erfolgte fachgerecht inklusive Zählerwechsel und Genehmigungen. Neuanschaffungen sind seit der Insolvenz nicht mehr direkt über das Unternehmen möglich. Bestehende Verträge werden durch die Tochtergesellschaft weitergeführt. Für Installationspartner existiert das zolar Projekt Center als Plattform für Auftragsvergabe, Dokumentation und Abrechnung. Seit dem B2B-Fokus 2024 bot Zolar Planungssoftware und Easypay-Finanzierungslösungen speziell für Handwerksbetriebe an. Das Servicepaket umfasste 24/7-Support, Fernüberwachung, 25-jährige Systemgarantie und einen CO₂-Rechner. Das Portfolio deckte alles ab, von Balkonkraftwerke für Mieter über Dachanlagen für Einfamilienhäuser bis hin zu Gewerbeprojekten. Durch Qualitätsfokus, Transparenz und Digitalisierung hob sich Zolar ab. Die Systeme sparen im Schnitt 1.500 Euro Stromkosten jährlich und amortisieren sich in 6 bis 8 Jahren.

System/KategorieErklärung & Besonderheiten
Online-Konfiguratorwebbasiertes Tool für Dachanalyse, Planung und Festpreisgarantie in Minuten
Photovoltaik-ModuleStandard- und Glas-Glas-Designmodule (4-15+ kWp), Hersteller: Qcells, JA Solar, Trina, 30 Jahre Garantie
StromspeicherLithium-Ionen-Akkus (BYD, Huawei, Sonnen), 5-20 kWh, bis 70% Autarkie, dynamische Steuerung
Wallboxen11 bis 22 kW Ladestationen (Huawei, SMA, Fronius), PV-Überschuss-Laden, bidirektional, App-Steuerung
zolar Compass AppEchtzeit-Überwachung von Ertrag, Verbrauch, Einsparungen und Wetterprognosen
zolar Projekt CenterPartnerplattform für Auftragsvergabe, Dokumentation und Abrechnung
Planungssoftware (B2B)Tool für Handwerker zur Projektplanung und Angebotserstellung
Easypay-Finanzierungflexible Finanzierung (Kauf, Leasing, Miete ab 68 Euro/Monat), KfW-Förderung
Servicepaket24/7-Support, Fernüberwachung, 25 Jahre Garantie, CO₂-Rechner

Was kosten die Produkte von Zolar GmbH i.I.?

Am 1. August 2025 wurde das Insolvenzverfahren der ZOLAR GmbH in Eigenverwaltung eröffnet. Aufgrund des Insolvenzverfahrens ist Zolar gezwungen, den Betrieb mit Endkunden zum 1. August 2025 dauerhaft einzustellen. Die genannten Produkte sind nicht mehr bei dem Hersteller erwerbbar. Bestehende Kunden erhalten weiterhin Kundensupport und die digitalen Tools der Firma bleiben in Betrieb. Zolar verfolgte eine transparente Preisgestaltung, die auf individuelle Dachanalysen und Konfigurationen basierte. Preise waren Festpreise inklusive Beratung, Montage, Genehmigungen und Garantien, ohne versteckte Kosten. Der Online-Konfigurator berechnete personalisierte Angebote, die je nach Anlagenleistung, Speicherkapazität und Zusatzausstattung variieren. Typische Kosten für eine Standard-Photovoltaikanlage mit 5 Kilowatt-Peak-Leistung lagen bei 6.000 Euro. Eine 8,9 Kilowatt-Peak-Anlage kostete rund 12.000 Euro ohne Speicher und rund 17.000 Euro mit integriertem Speicher. Größere Systeme wie 13,35 Kilowatt-Peak kosteten rund 17.000 Euro bzw. 22.000 Euro mit Speicher, während 24,92 Kilowatt-Peak-Anlagen bei rund 22.500 Euro ohne und rund 27.500 Euro mit Speicher starteten. Pro Kilowatt-Peak sank der Preis bei höherer Leistung, von 1.600 Euro bei kleinen Anlagen auf unter 1.100 Euro bei Großanlagen.

Stromspeicher ergänzten das Angebot kosteneffizient. Ein 10 Kilowattstunden-Speicher kostete ca. 5.000 Euro und erhöhte die Autarkie erheblich. Lithium-Ionen-Modelle von BYD oder Huawei lagen bei 400 bis 520 Euro pro Kilowattstunde Kapazität, je nach Größe von 5 bis 20 Kilowattstunden. Wallboxen für Elektroautos waren ebenfalls preiswert integrierbar. Eine 11 Kilowatt-Wallbox kostete 400 bis 1.500 Euro, Installation 800 bis 1.500 Euro. 22 Kilowatt-Modelle starteten bei 1.000 bis 2.500 Euro, mit Gesamtkosten inklusive Starkstromanschluss bis 5.000 Euro. Diese PV-optimierten Ladegeräte laden dynamisch aus Überschussstrom. Digitale Tools wie die zolar Compass App waren kostenlos im Paket enthalten und boten Echtzeit-Überwachung. Das zolar Projekt Center und B2B-Planungssoftware fielen für Partner unter separate Lizenzmodelle, oft ab 100 Euro monatlich. Finanzierungsoptionen senkten die Einstiegshürde: Miete ab 68 Euro monatlich, Leasing oder KfW-Zuschüsse reduzieren Nettopreise um bis zu 30 Prozent. Ein Rundum-Schutzpaket kostete 160 Euro jährlich für Fernüberwachung und Service. Im Vergleich zu Billiganbietern setzte Zolar auf Qualität, was höhere Anfangskosten durch Langlebigkeit rechtfertigte. Eine typische Einfamilienhauslösung mit 8 bis 10 Kilowatt-Peak, Speicher und Wallbox kostete 19.000 bis 28.000 Euro und sparte langfristig massiv.

Produkt/SystemPreis (Euro)Hinweise
PV-Anlage 5 kWp6.000Standard, schlüsselfertig
PV-Anlage 8,9 kWp11.951 (ohne Speicher) / 16.902 (mit Speicher)Komplettsystem
PV-Anlage 10 kWp12.000 netto (ohne Speicher) / 16.000 (mit Speicher)typisches Einfamilienhaus
PV-Anlage 13,35 kWp16.830 (ohne Speicher) / 21.782 (mit Speicher)mittelgroß
PV-Anlage 24,92 kWp22.318 (ohne Speicher) / 27.269 (mit Speicher)Großanlage
Stromspeicher4.951400 bis 520 pro kWh
Wallbox 11 kW400 bis 1.500 + 800 bis 1.500 InstallationPV-optimiert
Wallbox 22 kW1.000-2.500 + bis 5.000 komplettmit Starkstromanschluss
Mietoptionab 68 monatlichflexible Finanzierung
Rundum-Schutz160Fernüberwachung + Service
Komplettsystem (typisch)19.000-28.000Einfamilienhaus-Lösung
Preis pro kWp1.200-1.800sinkend bei höherer Leistung
Hinweis zu den vorgestellten Produkten und Preisen
Alle Angaben zu Produkten, technischen Daten und Preisen wurden sorgfältig recherchiert und entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Hersteller können ihre Angebote, Spezifikationen oder Preise jedoch jederzeit anpassen. Bitte informieren Sie sich bei Interesse direkt beim jeweiligen Anbieter über den aktuellen Stand.

Vorteile von Zolar GmbH i.I.

  • Online-Konfigurator
  • Zolar Studio
  • Festpreisgarantie
  • Schlüsselfertig-Service
  • Qualitätsausbildung


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